AnzeigenKurier 26.Februar 2009
Der Künstler Rolf Wicker betrachtet in Lelkendorf die winterliche Landschaft. Das Dorf hatte sich im Frühjahr 2008 um eine Teilnahme am bundesweit einmaligen Projekt "Kunst fürs Dorf - Dörfer für die Kunst" bemüht. Bei diesem wurde seinerzeit von der Stiftung Kulturlandschaft und dem Schweriner Agrarministerium verschiedenen Gemeinden des Landes die Möglichkeit gegeben, sich um einen Kunstschaffenden zu bemühen, der etwa innerhalb eines halben Jahres im Ort ein Kunstwerk errichtet. Sie wählte im Juli 2008 in Abstimmung mit dem Ministerium die Dörfer Lelkendorf, Grambow und Ferdinandshof für die Teilnahme an dem Modellprojekt aus. Im Rahmen einer Verlosung hatte Lelkendorf das Glück, Rolf Wicker für das Kunstwerk zu gewinnen. Am vergangenen Freitag stellte sich nun Rolf Wicker offiziell Bürgern des Dorfes, Mitgliedern von Kunstvereinen sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft vor und informierte über seine künstlerischen Pläne im Ort. Dort möchte er bis zum August dieses Jahres das historische Pförtnerhäuschen (hier im Hintergrund) des einstigen KfL zu einer temporären Kunsthalle umgestalten.

Foto: Fellechner